Im April durfte Antonia Schröder 7 Tage auf der Starclipper in Thailand verbringen. Die Fahrt begann und endete in Phuket. Der südlichste Punkt war Penang, Malaysia. Auf dem Weg dorthin lagen einsame Inseln mit schneeweißen Stränden und bunten Unterwasserwelten…

Starclipper Route

„Phuket, Thailand, 33 Grad im Schatten. Ich sitze im Auto auf dem Weg zum Hafen und schwitze. Meine Gedanken kreisen um das Ziel meiner Reise. Die nächsten sieben Tage werde ich an Bord des Großseglers „Star Clipper“ verbringen. Ich habe keine Ahnung was mich erwartet. Das Schiff ist einzigartig, soviel ist jetzt schon klar. Der Viermaster ist den berühmten Clippern des 19. Jahrhunderts nachempfunden. Auf 115 Meter Länge, 15 Meter Breite und 4 Decks passen 170 Passagiere.
Während bei Segelprofis schon die Zahlen und Fakten zu Segelfläche, Knotengeschwindigkeit etc. helle Begeisterung auslösen stelle ich in Gedanken Szenen aus „Titanic“ nach und kämpfe gegen Käpt´n Hook.

Nach einer knappen Stunde steigen wir aus dem inzwischen auf Minusgrade heruntergekühlten Auto und stehen vor dem „Check- In“, der in einer Hotellobby am Hafen stattfindet. Schnell werden Bordmanifeste ausgefüllt und Gepäckstücke beschriftet. Wir füllen auch schon die Einreisedokumente für Malaysia aus. Alles geht reibungslos und professionell über die Bühne.

Dann endlich lasse ich den Blick über das Meer schweifen.
Fast zu perfekt liegt es mit voll gesetzten Segeln zwischen den malerischen Felsen der Phuket- Region. Blauer Himmel, Sonnenschein; alles in allem wirklich ein Bild für die Götter.
Ein Tenderboot bringt uns zum Schiff – aus nächster Nähe sieht es noch beeindruckender aus. Wir klettern die steile Treppe hinauf an Deck…und stehen direkt vor der Bar. Das ist doch mal ein guter Anfang 😉
Man sieht sofort: das hier ist wirklich ein richtiges Segelschiff. Es ist viel Holz verarbeitet, Seile und Taue liegen kreuz und quer, fleißige Matrosen kurbeln hier und knoten da. Die Segel sind riesig und schneeweiß, sie spannen sich über das ganze Schiff.
Wir stellen uns in die Schlange Richtung Bibliothek, denn hier tauschen wir Pass und Kreditkartennummer gegen den Kabinenschlüssel und die Bordkarte. Mit einem Begrüßungscocktail und frischen Früchten in der Hand macht das Warten uns nichts aus.

Innen ist das Schiff ebenfalls maritim gestaltet, wir steigen die Treppe hinab in den Bauch und schließen die Tür zur Kabine auf. Diese ist 11 qm groß, völlig ausreichend für zwei Personen. Über meiner Bettseite ist ein großes Bullauge, knapp über der Wasseroberfläche. Im Zimmer finden wir außerdem einen Kleiderschrank mit genügend Bügeln, eine große Spiegelwand, einen Safe, eine Klimaanlage, ein Telefon und einen Fernseher. Im Bad gibt es ein Marmorwaschbecken, einen Schrank, Dusche/ WC und einen Föhn.

Kurz darauf folgt die Seenotrettungsübung, Pflichtprogramm auf jedem Kreuzfahrtschiff. Danach geht es zum Abendessen. Das große Restaurant bietet Platz für 200 Personen, es wäre also Platz für alle Passagiere gleichzeitig. Es wird à la carte serviert. Die Speisekarte lässt keine Wünsche offen, jeden Tag gibt es ausreichend Auswahl an Vorspeisen, ein Fleischgericht, ein Fischgericht, ein vegetarisches Gericht, Sorbet und drei verschiedene Desserts oder Käsevariationen.
Beispielmenü zum Captain´s Dinner:  Senfsuppe mit Croutons, Lobster und die berühmte Eisbombe. Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. Es gibt keine Tischzuweisung und die Kleidungsordnung ist sportlich- leger.

Danach heißt es endlich „Leinen los!“. Sonnenbrille auf, Getränk schnappen und rauf aufs Sonnendeck. Zu „Conquest of Paradise“ werden die Segel gesetzt bis sie in voller Größe über dem Schiff stehen. Und plötzlich fährt der Wind hinein, bläst sie auf los geht die Fahrt. Es ist jeden Tag aufs Neue ein besonderes Erlebnis.
Abends ist die Bar das Zentrum des Geschehens. Das Abendprogramm ist locker und unaufdringlich, keine Mega- Show, es passt einfach zur Gesamtatmosphäre. An einem Abend in dieser Woche kommen thailändische Tänzer an Bord und geben eine traditionelle Vorstellung, an einem anderen spielen alle zusammen ein Musikquiz. Familiär und gemütlich.

Die Starclippers haben einen weiteren Vorteil gegenüber den großen Kreuzfahrtschiffen. Weil sie kleiner sind und nicht so tief liegen (5,6 m) dürfen sie auch in kleineren Häfen anlegen, die meist ganz zentral in den Städten liegen. Außerdem können so auch kleine, einsame Inseln angelaufen werden.

Entspannung steht im Vordergrund, unbewohnte Trauminseln wie Ko Adang und Koh Butang sind absolute Schnorchel- Paradise. Am einsamen Sandstrand liegen, im Wasser dümpeln, spazieren gehen. Warane, Affen und Vögel an Land, Nemos und Papageienfische unter Wasser beobachten. Für diejenigen, die bei so viel Entspannung schon wieder unruhig werden gibt es Alternativen. Überall an Land gibt es Möglichkeiten zum Spazieren gehen oder wandern und das Schiff bietet Wassersportmöglichkeiten in Hülle und Fülle. Ausgesprochen geduldig erklärt das Sportsteam jedem Anfänger die richtige Technik beim Windsurfen, Stand- Up- Paddling und Wasser- Ski.  Das alles ist kostenfrei bis auf die Tauchgänge, und selbst die werden zu absolut fairen Preisen angeboten. Jede Art von Ausrüstung darf ausgeliehen werden.

Auch an Bord bleibt keine Zeit für Langeweile. Planschen in einem der zwei Pools, Story Time mit dem Kapitän, Mastklettern, abends Sternegucken mit einem der Offiziere. Auch eine Bibliothek gibt es.
Man sollte meinen für all das sind 115 m Länge und 15 m Breite nicht groß genug, aber der verfügbare Platz auf dem Schiff ist ein mysteriöses Phänomen, denn ist nie eng oder überfüllt, man findet immer ein ruhiges, einsames Plätzchen.

Viel zu schnell gehen die 7 Tage vorbei.
Die Bordrechnung wird mit der Kreditkarte beglichen, deren Daten man zu Beginn hinterlegt hat. Dadurch geht alles ganz schnell und eine halbe Stunde später stehen wir wieder in der Hotellobby am Hafen, wo die Reise begonnen hat.

Ein letztes Mal lasse ich den Blick über das Meer schweifen, über unser Schiff, die weißen Segel, die Wellen, den blauen Himmel.
Es ist das gleiche Bild wie vor einer Woche, nur die Perspektive ist eine völlig andere.
Es sind nun so viele eindrucksvolle Erinnerungen damit verbunden.
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Das Erlebnis als solches ist schwer in Worte zu fassen.
Klar ist, dass man nach einer Woche auf der Starclipper vollkommen tiefenentspannt von Bord geht. Wer zu Beginn noch hektisch seine Emails gecheckt hat, dessen Handy ist am Ende auf Flugmodus gestellt.

Ich bin mir sicher, dass, egal welches Gewässer man besegelt, die Starclipper an sich ein einmaliges Erlebnis für jeden ist. Ich könnte noch seitenweise berichten, aber ich kann am Ende nur empfehlen es selbst auszuprobieren. Es lohnt sich!

Momentan schippert die Flotte durch die Karibik, Südostasien und durchs östliche und westliche Mittelmeer. Ganz besonders sind aber auch die Ozeanüberquerungen und die Fahrt durch den Panamakanal.

Neugierig geworden? Meldet euch bei uns. Wir buchen euch gerne eure Traumreise mit der Starclipper. Schon mal „Unter weißen Segeln“ gesehen? Es wird noch viel schöner!

Star Clipper Traumhafte SträndeLandausflug Star Clipper

Ende Mai machte sich Lilli Allgaier auf, Südafrika in einer internationalen Gruppe mit unserem Partner G-Adventures zu erkunden. Aber lest selbst….

„….der Abflug rückt näher, die Spannung steigt, bald geht es los nach Südafrika!
Afrika steht schon lange Zeit weit oben auf meiner Reiseliste und nun ist es endlich soweit. Am Donnerstag, den 01. Juni geht es mit der Bahn voReise Routen Ulm aus an den Flughafen Frankfurt und von dort aus mit Emirates über Dubai nach Johannesburg. Nach der Gepäckausgabe werde ich bereits mit einem Schild erwartet und zu meinem Shuttle gebracht (diesen Transfer habe ich von Deutschland aus bereits vorgebucht), alles geht reibungslos vonstatten.

Ich bin in einem Hotel in der Nähe des Flughafens untergebracht und meine Gedanken schweifen während meines Sonnenbad auf einem der Liegestühle bereits zu der bevorstehenden Rundreise mit G-Adventures durch Südafrika, Botswana und Simbabwe ab – wie werden wohl die kommende 15 Tage und vor allem, was werde ich sehen? Werden die Nächte sehr kalt? Ist mein Schlafsack dafür überhaupt warm genug? Die Jahreszeiten in Südafrika sind aufgrund der Lage auf der Südhalbkugel den Unseren entgegengesetzt, somit ist der Juni zum einen der Beginn der Trockenzeit und zum anderen Winterbeginn. Daher sind die Temperaturen tagsüber weiterhin sehr angenehm, sinken jedoch mit dem frühen Untergehen der Sonne ab. Die Abende und Nächte sind zu dieser Zeit recht kühl. Trotz der Temperatur ist es eine gute Reisezeit für diese Route, da die Tierbeobachtung schon super möglich ist und gleichzeitig bei den Victoria-Fällen immer noch große Mengen an Wasser in die Tiefe stürzen und ihren Besuchern den Atem rauben.

Die Tour beginnt mit einem Treffen am Abend mit der Gruppe und den Guides in einem separaten Raum in dem Hotel, bei welchem man sich gegenseitig das erste Mal kennenlernt und zeitgleich den groben Ablauf der Tour und den genaueren Plan des nächsten Tages mitgeteilt bekommt. Nach der Besprechung haben die Guides bereits einen Tisch im zugehörigen Restaurant reserviert, in dem man ein Abendessen auf eigene Kosten zu sich nehmen kann und zeitgleich die Möglichkeit hat, mit den anderen Gruppenmitglieder etwas genauer in Kontakt zu treten. Auf unserer Tour sind 2 weitere Deutsche dabei, mehrere Australier, Waliser und Irländer, die große Mehrheit ist jedoch aus England.

Am nächsten Tag geht es in der Früh los, da an diesem Tag viele Kilometer bis nach Botswana und somit auch eine Grenzüberquerung vor uns liegen. Bevor es jedoch losgeht, packen wir zum ersten Mal unsere Rucksäcke in den Lando (Allradbus) und suchen uns einen Sitzplatz aus. Nach einigen Stunden Fahrt erreichen wir die Grenze, zu der uns unser Guide mündlich vor dem Ausstieg eine genaue Anleitung zum Ablauf gibt. Man lässt sich auf der südafrikanischen Seite ausstempeln und fährt dann etwas weiter zu der botswanischen Seite, an welcher man sich einen Einreisestempel in den Pass stempeln lässt. Dies alles läuft typisch afrikanisch ab, was heißt langsam und in aller Ruhe, man schult somit seine Geduld und kommt vollständig im Urlaub an. Wir haben Glück, wie unser Guide uns zurück im Lando erzählt, des Öfteren steht man sehr lange in den Schlangen an der Grenze, wenn gerade viel Ansturm ist. Weiter geht die Fahrt durch Botswana bis zu unserem Campingplatz für die erste Nacht im Zelt, wodurch die Reiseart „Yolo“ (Reisen speziell für 18-39jährige) am sichtbarsten wird. Die nächsten 12 Nächte werden wir gemeinsam mit der uns zugeteilten Person in Zelten verbringen. Solange es noch hell ist bekommen wir zunächst eine kurze Einweisung zum Auf- und Abbauen der Zelte, danach dürfen wir uns selber daran versuchen. Gemeinsam mit meiner Zeltpartnerin klappt das Ganze recht reibungslos.
Fast alle Mahlzeiten sind bereits in der Tour inkludiert und das Essen ist einfach genial. Es gibt viele typisch südafrikanische Mahlzeiten, welche unsere Guides für uns zubereiten. Für die Vorbereitungen dafür ist das Kochteam zuständig, welches täglich wechselt, so kommt jeder Mal dran und auch die anderen Aufgaben wie Spülen und Einpacken werden in Teams bearbeitet.

Jeden Morgen stehen wir relativ früh auf, die Zeit variiert je nach Tagesprogramm.
Das lohnt sich jedoch auf jeden Fall, da man sehr viel sieht und erlebt und jede Stunde Schlaf somit ein verlorenes einmaliges Erlebnis wäre. Wir packen unsere Sachen zusammen und legen Sie neben den Lando, von dort aus werden sie später vom Packteam verladen. Danach werden die Zelte abgebaut und auch verladen, während unser Guide Alfred immer schon das Frühstück bereit hat, sodass wir schnellstmöglich aufbrechen können, zu immer neuen Abenteuern. Auf der Tour gibt es viele Möglichkeiten, Aktivitäten dazu zu buchen, um ein noch besseres Safarierlebnis und  damit auch ein intensiveres Afrikaerlebnis zu haben, daher sollte man diese Extra-Touren auch auf jeden Fall mitmachen. Abends lässt man den Abend meistens mit etwas Kühlem zu trinken am Feuer ausklingen. Dabei bieten sich gute Möglichkeiten mit den anderen Leuten der Tour ins Gespräch zu kommen. Jeder kann selber entscheiden, wann er sich ins Zelt zurückzieht, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Es gibt mehrere Highlights auf dieser Tour, eines davon ist sicher das Okavango-Delta, dieses Gebiet ist mit Flüssen durchzogen und hat dadurch viele Inseln. Auf einer dieser Inseln verbringen wir die folgende Nacht. Jeder packt das Wichtigste in einen kleinen Rucksack zusammen und auch die Zelte und die Kochutensilien werden verpackt und dann bringen Einheimische alles auf Mokoros (schmale Einbäume) zu den Inseln. Wir sitzen ganz entspannt zu zweit in den Einbäumen und genießen die Fahrt durch das Schilf. Am Rand des Wassers steht ein Elefant am Trinken und in dem Wasser sind Nilpferde, die immer wieder mit einem lauten Schnauben auftauchen und Luft holen, um dann wieder abzutauchen. An der Insel angekommen bauen wir die Zelte wieder auf und haben dann etwas Zeit zum Entspannen. Dann gehen wir mit den Einheimischen auf einen Bushwalk, ein einmaliges Erlebnis, wir sehen Zebras und können sogar ziemlich nah ran. Ein unbeschreibliches Gefühl diesen Tieren so nah zu sein. Die Einheimischen erzählen uns etwas über Spuren lesen und die Pflanzen, die in dieser Region wachsen. Danach gibt es Abendessen am Feuer, ein afrikanischer Eintopf der direkt im Feuer gekocht wird. Es schmeckt sehr lecker und das Ambiente macht sein Übriges. Es ist ein Traum, der wahr wird und kaum zu beschreiben, das Gefühl muss man einfach selber erleben um es nachempfinden zu können.

Ein weiteres Highlight ist die Bootsfahrt auf dem Chobe-River, bei der man sehr viele Tiere sieht und sehr nah zu den Tieren hin kommt, ohne das die Tiere einen überhaupt beachten, diese fressen in der langsam sinkenden Sonne einfach genüsslich weiter, ohne überhaupt Notiz von uns zu nehmen. Wir sehen einige Elefanten mit Jungtieren, Nilpferde, Büffel und viele andere Tiere während dieser Fahrt. Abgeschlossen wird das alles mit einem wunderschönen Sonnenuntergang während der Rückfahrt zu der Anlegestelle. Am nächsten Morgen sehen wir den Chobe-Nationalpark dann vom Land aus bei einem Game-Drive im offenen Jeep in den Morgenstunden. Auch vom Land aus sieht man hier einige Tiere, wie zum Beispiel eine Hyäne, Warzenschweine, Antilopen und noch einiges mehr. Der absolute Höhepunkt dieser Fahrt ist, dass wir das Glück haben zwei Löwinnen auf der Jagd einer Büffelherde zu sehen. Wow, nicht in Worte zu fassen, dieses Gefühl dabei!

Die Victoria-Fälle sind zweifelsfrei beeindruckend, diese Länge der Fälle ist unfassbar. So viel Wasser das mit so einer Kraft in die Tiefe dieser Schlucht stürzt, dass man vor lauter Wasserdampf an bestimmten Stellen kaum mehr etwas sehen kann. Man kann den ganzen Weg entlang der Victoria-Fälle laufen, was man auch auf jeden Fall machen sollte, um die ganze Länge dieser Fälle auch wirklich abschätzen zu können. Nur eines kann ich sagen, auf dieser Reise bekommt man die Ehrfurcht vor der Natur zurück und einem selber wird bewusst, wie klein jeder Einzelne Mensch im Vergleich zu den Naturgewalten ist. Man muss die Ausmaße der Fälle einfach mal mit eigenen Augen gesehen haben um zu verstehen, was ich damit meine. Wenn man die ganze Länge auf einmal überblicken möchte, ist die beste Option ein Helikopterflug über die Victoria-Fälle, denn aus der Luft sieht man die ganze Länge auf einmal und kann die tatsächlichen Ausmaße mit einem Blick wahrnehmen.

Der Krüger Nationalpark garantiert ein jedem Reisenden das Sichten von Tieren, hier gibt es so viele Elefanten, dass man nach einer gewissen Zeit aufhört zu zählen. Auch Giraffen, Zebras, Gnus, Büffel und Antilopen hat es hier zur Genüge. Man sieht also auf jeden Fall eine Vielzahl an Tieren. Wenn man nur etwas Glück hat sieht man hier auch Wildkatzen, wie Löwen, Leoparden und Geparden. Wir haben Glück und sehen sowohl einen Löwen direkt an unseren Jeeps vorbeilaufen als auch zwei Leoparden, einer fressend und einer laufend.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich jedem Einzelnen eine Reise nach Afrika empfehle, die Tierbeobachtung in Südafrika, Simbabwe und Botswana ist einmalig und es ist wie ein Traum, der wahr wird. Dieses Gefühl, die Tiere hautnah und in ihrem Lebensraum erleben zu dürfen raubt einem jeden den Atem. Zudem ist die Landschaft wunderschön und so anders als wir es gewohnt sind und die Größe der Victoria-Fälle ist faszinierend und ein unbeschreibliches Naturspektakel.“

Südafrika

Im Juni verbrachte Annette eine Woche in Mexiko, genauer gesagt auf der Yucatan-Halbinsel. Nur eine Woche? Ja, es war zu kurz, aber wunderschön. Es war bestimmt nicht ihre letzte Reise nach Mexiko.

Wedding Honeymoon Hochzeit Mexiko Traumreise
Maya-Zeremonie am Traumstrand

Das absolute Highlight war eine deutsch-mexikanische Hochzeit von Freunden am schneeweißen Strand von Playa del Carmen. Das Brautpaar hatte sich für eine Maya-Zeremonie entschieden, in der die kulturelle Identität und Spiritualität der Maya zum Ausdruck kommt. Hierbei spielen die vier Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer eine große Rolle, die als Quellen des Lebens betrachtet werden, und die Zeremonie endete für das Brautpaar somit im türkisfarbenen Meer mitsamt Brautkleid.

In den Tagen nach der Hochzeit erkundete Annette die Yucatan-Halbinsel, die neben traumhaften Stränden auch viele Sehenswürdigkeiten bietet, wie Maya-Stätten, Pyramiden und Tempel, sowie eine wunderschöne Unterwasserwelt.

Besonders gut hat Annette die Ruinenstätte Coba gefallen, die sich inmitten des Dschungels befindet. Hier steht die höchste Pyramide Yucatans, eine der wenigen Pyramiden Mexikos die man noch besteigen kann.

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Tulum

Einen Besuch wert ist außerdem Tulum, eine Maya-Fundstätte die direkt am Meer liegt. Diese Stätte wurde unter anderem zur Beobachtung des Sternenhimmels errichtet und war Grundlage bei der Erstellung des Maya-Kalenders.

Die bekannteste und meistbesuchte Ruinenstätte der Maya-Kultur auf Yucatan ist mit Sicherheit Chichen-Itza, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Einen Tipp hat Annette noch:
Wer die Yucatan-Halbinsel bereist, sollte unbedingt in einer der vielen Cenoten baden. Cenoten sind Unterwasserhöhlen, brechen die Decken dieser Höhlen ein, so entstehen Tagöffnungen. Im Süßwasser der Cenoten fühlt man sich wohl und hat eine wunderschöne Kulisse.